06.12.2010, 16:17 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Menslager Züchter Heinrich Ramsbrock bricht eigenen Rekord Ein Händchen für Hengste

NRW-Springsiegerhengst mit dem Westfälischen Verbandsvorsitzenden Gustav Meyer zu Hartum (Dritter von rechts), dem Züchter Danny Vermeulen (Zweiter von rechts) und dem Aussteller Heinrich Ramsbrock (rechts.) Foto: BeckerNRW-Springsiegerhengst mit dem Westfälischen Verbandsvorsitzenden Gustav Meyer zu Hartum (Dritter von rechts), dem Züchter Danny Vermeulen (Zweiter von rechts) und dem Aussteller Heinrich Ramsbrock (rechts.) Foto: Becker

pm Menslage/Münster. Dass Heinrich Ramsbrock ein besonderes Händchen für Hengste hat, hat der Pferdekenner aus Menslage vielfach bewiesen. In diesem Herbst stellte er mit drei Siegerhengsten, zehn Prämienhengsten und insgesamt 22 zur Zucht zugelassenen Hengsten aus seiner Zucht und Aufzucht aber sogar seine eigene Rekordmarke in den Schatten.

Besonders gut lief es bei der 20. NRW-Körung Ende November in Münster-Handorf, wo der Siegerhengst À la Carte von Abke-Lux-Polydor und der noch namenlose Springsieger, von Cooper vd Heffinck-Clinton-Ramiro abstammend, aus dem Stall Ramsbrock kamen.

Während À la Carte im NRW-Landgestüt in Warendorf aufgestellt wird, bezieht der Springsieger auf Wunsch seines neuen Besitzers, der niederländischen Stoeterij Black Horse, seine Beschälerbox auf Gestüt Ligges in Ascheberg. Neben den beiden NRW-Siegerhengsten stellte der Stall Ramsbrock noch zwei Prämienhengste und sechs weitere gekörte Hengste.

In Münster-Handorf wurde auch Hermann Burger, im Stall Ramsbrock für die Ausbildung der Pferde zuständig und selbst im Dressursattel bis zur schweren Klasse erfolgreich, als bester Vorführer der blank an der Hand vorgestellten Hengste ausgezeichnet.

Die Fahrt ins bayerische Kreuth lohnte sich für Heinrich Ramsbrock ebenfalls. Dort avancierte der von ihm vorgestellte Carthago-Sohn zum Springsieger der Körung des Zuchtverbandes für deutsche Pferde (ZfdP). Die Ramsbrock-Hengste Symphonie und Down Hill B gingen auf dem Prämienring.

Hervorzuheben ist auch der Prämienhengst, den Heinrich Ramsbrock auf dem Trakehner Körplatz in Neumünster präsentierte, ein Sohn des Le Rouge mit Namen Banderas.

Die bisherige Bilanz des Körherbstes könnte für Heinrich Ramsbrock sogar noch besser ausfallen, denn im Januar des nächsten Jahres steht in München-Riem mit den Süddeutschen Hengsttagen die letzte Körung auf dem Programm. Und für die habe er auch noch ein paar Trümpfe im Ärmel, wie er verschmitzt ankündigt.

Bei aller Aktivität in Sachen Hengstaufzucht und Reitpferdevermarktung in seinem Betrieb mit mehr als 800 Pferden findet Heinrich Ramsbrock aber auch noch genügend Zeit für die Ausbildung seiner Lehrlinge. Bester Beweis: Azubi David Leßnig gewann mit dem Team Weser-Ems die Mannschaftswertung des Bundesvergleichswettkampfs für Pferdewirte und erreichte in der Einzelwertung Rang drei.


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