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TippspielALBA mit letzter Kraft - Oldenburg bleibt dran
Mit letzter Kraft hat der achtmalige deutsche Basketball-Meister ALBA Berlin einen weiteren Rückschlag in der Bundesliga verhindert und mit einem Zittersieg gegen die Artland Dragons die Tabellenführung verteidigt. Vier Tage vor dem wichtigen Viertelfinal-Rückspiel im Eurocup gegen Hapoel Jerusalem gewannen die Berliner am Samstag auch ohne ihren wegen einer Gehirnerschütterung fehlenden Topstar Julius Jenkins mit 63:61 und tankten damit Selbstvertrauen für den Showdown auf internationalem Parkett. «Wir haben heute ein wichtiges Spiel in einer ganzen Serie von wichtigen Spielen gewonnen», sagte ALBA-Coach Luka Pavicevic zufrieden.
Mit 22 Siegen und sieben Niederlagen thronen die Berliner weiter an der Spitze der Liga, die beste Bilanz aller 18 Teams weist aber Titelverteidiger EWE Baskets Oldenburg auf. Die Niedersachsen siegten gegen die LTi Gießen 46ers mit 58:48 und blieben ALBA mit 21 Erfolgen und sechs Pleiten auf den Fersen. Sollte das Team von Trainer Predrag Krunic seine beiden Nachholpartien gewinnen und sich auch ansonsten schadlos halten, würde es als Nummer eins in die am zweiten Mai- Wochenende beginnenden Playoffs gehen. Krunic sah trotzdem noch Steigerungspotenzial bei seinem Team. «Im Angriff haben wir heute zu keiner Zeit überzeugen können», bemängelte der Oldenburger Coach.
Die Gießener verkauften sich zwar teuer, verpassten aber ebenso wie die anderen beiden Kellerkinder Paderborn Baskets und TBB Trier einen Befreiungsschlag. Der Tabellenvorletzte Paderborn gewann bei ratiopharm Ulm das letzte Viertel zwar deutlich mit 30:19, die Aufholjagd der Ostwestfalen kam aber zu spät. Am Ende setzten sich die Ulmer, bei denen Nationalspieler Robin Benzing mit 20 Punkten glänzte, mit 87:86 durch.
«Natürlich bin ich enttäuscht, weil wir den Sieg unheimlich gebraucht hätten und zudem zum Schluss alles richtig gemacht haben», sagte Paderborns Trainer Dirk Happe. Trier verlor bei den Walter Tigers Tübingen mit 54:65 und kassierte die elfte Pleite in Serie. «Die Spieler haben ein mentales Problem», sagte Triers neuer Trainer Aaron McCarthy nach der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.
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