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Fußball-TippspielEhrung für erfolgreiche Jungforscher
Im Fachgebiet Arbeitswelt konnte sich Stefanie Henkel vom Gymnasium Ritterhude durchsetzen. Die 18-Jährige ging der Frage nach, ob sich die Leistung von Schülern verändert, wenn sie Multitasking betreiben. Sie fand heraus, dass Testpersonen deutlich schlechtere Ergebnisse erzielen, wenn sie beispielsweise durch Musik im Hintergrund abgelenkt werden. David Brückner (15) vom Ratsgymnasium Osnabrück untersuchte, wie lange der Echte Eibisch, eine einheimische Heilpflanze, in Dürreperioden überleben kann. Der Schüler siegte im Fachgebiet Biologie.
Bei der Herstellung von Eisensulfid entsteht in einigen Fällen ein Pfeifton. Die Chemie-Landessieger Ali Karaca (18), Daniel Lamonski (18) und Björn Bankowski (17) vom Christian-von-Dohm-Gymnasium in Goslar forschten nach der Ursache dieses Phänomens und konnten dabei die bestehenden Erklärungsansätze widerlegen. Robin Linten (17) von der Graf-Friedrich-Schule in Diepholz war im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften erfolgreich. Der Jungforscher beschäftigte sich in seinem Projekt mit der sogenannten Transitmethode, die zur Entdeckung von Planeten außerhalb des Sonnensystems genutzt wird.
In Mathematik/Informatik gab es gleich zwei Landessiegerarbeiten: Ideale Investitionsstrategien auf dem Finanzmarkt waren das Thema von Ellen Carmesin (18) und Malin Lachmann (18). Die Schülerinnen vom Vincent-Lübeck-Gymnasium in Stade untersuchten mithilfe von selbst entwickelten Modellen und Computersimulationen die Qualität von Anlagestrategien sowie Entstehung und Vermeidung von Bankencrahs. Ben Heuer (16) vom Gymnasium Carolinum in Osnabrück entwickelte eine Software, die die räumliche Darstellung von spezifischen chemischen Verbindungen, den sogenannten Chelatkomplexen, optimiert. Mit dem Computerprogramm können die Eigenschaften der Stoffe besser vorhergesagt und bestimmt werden.
Wie kann man die Effizienz von Windkraftanlagen steigern, fragten sich Michael Marx (16), Marius Rakers (16) und Johannes Albers (17) vom Franziskusgymnasium Lingen. Nach einem Vergleich bestehender Anlagen entwickelten die Landessieger im Fachgebiet Physik eigene Windrotoren, die einen deutlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Geräte besitzen. In Technik siegte Jan Käberich vom Campe-Gymnasium in Holzminden. Der 17-Jährige konstruierte einen Roboter, der auf einer Kugel balancieren kann. Dafür ermittelt er laufend selbstständig seine Position, berechnet die notwendigen Ausgleichsbewegungen und führt diese anschließend aus.
Nach den Landeswettbewerben im März und April findet der 45. Bundeswettbewerb vom 13. bis 16. Mai 2010 in Essen statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der ThyssenKrupp AG.





