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Von der Toilette auf das Parkett

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Von der Toilette auf das Parkett

Im offiziellen Teil der Pressekonferenz sprach Thorsten Leibenath von taktischen und mentalen Problemen und von Momenten im Spiel, die sein Team immer wieder runtergerissen hätten. Doch von Ausreden wollte der Coach der Dragons nichts wissen („Die dürfen nicht sein“). Im inoffiziellen Teil griff er den Begriff „Ausreden“ noch einmal auf im Zusammenhang mit der Fitness nach dem Drei-Tage-Trip nach Zagreb zum „Finale“ der Euro-Challenge und gestand, dass der ohnehin seit Tagen sportlich und gesundheitlich arg gebeutelte Darren Fenn noch direkt vor dem Spiel einen Stammplatz auf der Toilette hatte mit Magen-Darm-Verstimmung.

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Was er bewusst nicht offen preisgab, um darin nicht eine Ausrede zu suchen, die ohnehin nicht angebracht wäre, „denn mit der Tiefe der Bank, die wir haben, hätten wir uns anders präsentieren müssen“. Insoweit war die Titelzeile auf der Homepage der Frankfurter weniger treffend als vielmehr wegen ihrer Griffigkeit gewählt, die da hieß: „Deutsche Bank Skyliners löschen das Feuer der Drachen“. Viel nachhaltiger war die Nennung des Namenssponsors, die schätzungsweise 50-mal – Tendenz weitaus mehr – erfolgte, an diesem Abend in der angenehmen Atmosphäre der Ballsporthalle (Slogan: „Willkommen in unserem Wohnzimmer“). Die Skyliners und ihr professioneller Hallensprecher, der beim besagten Geldinstitut vermutlich mehr als ein Girokonto hat, wissen die Bank zu schätzen. Ebenso das Ambiente, zu dem auch der „Ignaz-Kinderklub“ gehört, in dem die Kleinsten in ihrer Welt spielen, während Eltern ungestört auf der Tribüne mitfiebern. Auch antworten, wenn der Hallensprecher animierend fragt: „Habt ihr Lust auf einen Heimsieg?“ Und ob die 4740 (minus 100 aus dem Artland) Lust hatten. Auch auf attraktive Preise wie einen Logenplatz mit Bewirtung bei einem nächsten Spiel, ein Spieler-Shirt und anderes mehr beim Gewinnspiel. Zuvor gab es ein kräftiges „Happy Birthday“ für Geburtstagskinder unter den Fans, deren Namen auf der Anzeigetafel erscheinen.

Im Kader präsentierte der Meister von 2004 vier „frische Kräfte“, allen voran den international hochwertigen Dragan Labovic, der zuletzt in Saloniki nicht mehr gewünscht, in seinem zweiten Spiel für die Hessen mit 17 Punkten allerdings viel wert war gegen die Dragons, bei denen diesmal Charles Lee (als ein Amerikaner zu viel) pausierte.

 

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