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Gewalt und Aufstieg im Knast: «Ein Prophet»
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Quelle: dpa 08. März 2010 11:00 Uhr


Gewalt und Aufstieg im Knast: «Ein Prophet»

. Hamburg (dpa) ­ Knallharte realistische Gewalt bringt der Franzose Jacques Audiard («Der wilde Schlag meines Herzens») in seinem neusten Werk auf den Punkt. Sein Gefängnisfilm «Ein Phrophet» zählte zu den besten Werken im Wettbewerb von Cannes und gewann den Großen Preis.

 
Tahar Rahim (l.) und Niels Arestrup in dem Knastdrama.  Vergrößern

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Er war auch für einen Oscar für den besten ausländischen Film neben dem deutschen Beitrag «Das weiße Band» nominiert. Konsequente Brutalität ist hier kein Stilmittel, um das Publikum bei Laune zu halten, sondern treibende Kraft in der Entwicklung der Charaktere. Der junge Araber Malik (Tahar Rahim), der nicht schreiben gelernt hat, wird zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Im Gefängnis lernt er schnell, sich Befehlen der älteren Insassen zu beugen und erledigt wiederholt Missionen für César (Niels Arestrup, «Schmetterling und Taucherglocke»), den Anführer einer Gang. Doch Malik steigt schnell in der Gefängnis-Hierarchie auf, und weiß bald die neugelernten Spielregeln des organisierten Verbrechens für sich zu nutzen.

(Ein Prophet, Frankreich, Italien 2009, 155 Min., FSK ab 12 beantragt, von Jacques Audiard, mit Tahar Rahim, Niels Arestrup, Adel Bencherif)

 
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