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Sextäter-Panne: Ministerin fordert Rechtsänderung
München. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert wegen der neuerlichen Entlassung eines Sextäters nach einer Justizpanne eine Lockerung der Vorschriften für die Staatsanwaltschaften.
Bei dem Vorfall in Essen war ein als gefährlich geltender Sex- und Gewalttäter nach sieben Jahren Haft auf freien Fuß gekommen. Der Mann ist mehrfach verurteilt, unter anderem wegen versuchten Mordes und Kindesmissbrauchs. Die Staatsanwaltschaft hätte schon 2007 den Antrag auf Sicherungsverwahrung stellen müssen. Das passierte aber nicht.
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23.05.2011
