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Bonn gewinnt Klassiker – Bremerhaven Zweiter

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Bonn gewinnt Klassiker – Bremerhaven Zweiter

Vizemeister Bonn und das Überraschungsteam aus Bremerhaven haben den Patzer des achtmaligen Champions ALBA Berlin genutzt und den Abstand zum Spitzenreiter auf einen Zähler verkürzt. Die Telekom Baskets Bonn gewannen am Samstagabend den Basketball-Klassiker gegen die Brose Baskets Bamberg mit 89:79 und belegen nun Platz drei.

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Die Eisbären aus Bremerhaven zitterten sich bei der TBB Trier zu einem 86:85-Erfolg und sind durch den siebten Sieg in Serie nun Verfolger Nummer eins der Berliner, die bereits am Freitagabend das Topspiel beim deutschen Meister EWE Baskets Oldenburg mit 59:68 verloren hatten.

Vor 5780 Zuschauern im Bonner Telekom Dome hielten die Bamberger die Partie bis Mitte des dritten Viertels offen. Doch dann nahm Ex- NBA-Profi Ronald Dupree bei den Rheinländern das Heft in die Hand und führte die Gastgeber zu einem 19:3-Lauf, von dem sich die Franken nicht mehr erholten. „Das war vor allem offensiv ganz stark von Ronald“, lobte Bonns Trainer Michael Koch seinen Amerikaner, der am Ende mit 27 Punkten bester Werfer war. Für Koch war der Erfolg ein „Big Point“ gegen einen direkten Konkurrenten. „Das war für uns heute ein sehr wichtiges Spiel, denn Bamberg ist auf dem Weg nach oben. Das Spiel hatte Playoff-Charakter“, sagte der Bonner Coach.

Matchwinner bei den Eisbären war ausgerechnet Andrew Drevo, den die Norddeutschen erst im Verlauf der Woche verpflichtet hatten. Bei seinem ersten Einsatz im Team von Trainer Douglas Spradley zeigte der Ex-Braunschweiger keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und sorgte mit einem verwandelten Dreier in der Schlusssekunde für den glücklichen Auswärtserfolg. „Wir haben heute ein großartiges Spiel gesehen, schade dass ein Team verlieren musste“, sagte Spradley, der gestand: „Wir haben heute viel Glück gehabt.“

Mit Fortuna im Bunde waren die Eisbären auch bei der Auslosung für die Qualifikationsrunde im Pokal. Dort hat Bremerhaven am 17. Februar Heimrecht gegen Bonn. „Im Pokal gibt es keine leichten Gegner. Wir haben mit Bremerhaven noch eine Rechnung offen“, kommentierte Bonns Trainer Koch das schwere Los. Das zweite Spitzenspiel auf dem Weg zum Top Four am 10./11. April in Frankfurt am Main findet zwischen Bamberg und Berlin statt. Damit erfüllt sich der Wunsch von Bambergs Manager Wolfgang Heyder. „Die Einnahmen können wir gut gebrauchen.“ Zudem stehen sich Göttingen und Oldenburg gegenüber, Ausrichter Frankfurt ist für die Endrunde gesetzt.

Im Tabellenkeller der Liga feierten die Giants Düsseldorf einen ganz wichtigen Sieg. Bei den LTi Gießen 46ers gewannen die Rheinländer 93:89 und machten dabei einen 18-Punkte-Rückstand wett. „Wir haben endlich ein knappes Spiel zu unseren Gunsten über die Bühne bringen können“, sagte Düsseldorfs Trainer Achim Kuczmann. Überragender Akteur bei den Düsseldorfern war Bobby Anthony Walker mit 30 Zählern, bei den Gastgebern konnten auch 23 Punkte von Neuzugang Osvaldo Jeanty die bittere Pleite nicht verhindern. Luft im Abstiegskampf verschaffte sich auch ratiopharm Ulm durch ein 87:72 gegen Aufsteiger Phoenix Hagen.

 

 



 
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