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Tippspiel
Bremer Fehlstart: 0:1 in Frankfurt
Werder Bremen ist zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga kalt erwischt worden. Der Tabellensechste unterlag bei Eintracht Frankfurt mit 0:1 (0:0) und büßte nach der dritten Niederlage hintereinander weiter Boden im Kampf um die Meisterschaft ein.
Obwohl sich Bremens Top-Stürmer Claudio Pizarro nach seiner im Training erlittenen Knieverletzung fit gemeldet hatte, verzichtete Trainer Thomas Schaaf zunächst auf den Einsatz des Peruaners. Stattdessen stürmte Markus Rosenberg an der Seite von Marko Marin. In der Viererkette feierte der am Freitag auf Leihbasis verpflichtete Tunesier Aymen Abdennour sein Bundesligadebüt.
Werder bemühte sich von Beginn an um spielerische Linie, konnte die gut gestaffelte Eintracht-Abwehr aber kaum in Verlegenheit bringen. Trotz klarer Feldvorteile sprangen in der ersten Halbzeit lediglich zwei Möglichkeiten für Aaron Hunt heraus. Der offensive Mittelfeldspieler scheiterte zunächst an Frankfurts Torwart Oka Nikolov (24.), sechs Minuten später blockte Maik Franz einen Flachschuss des 23-Jährigen.
Die Hausherren, die auf vier Leistungsträger verzichten mussten, setzten die Marschroute von Trainer Michael Skibbe konsequent um. Aggressiv und konzentriert boten die Hessen dem Favoriten Paroli und kamen vereinzelt auch zu eigenen Chancen. Patrick Ochs scheiterte nach schönem Doppelpass mit Benjamin Köhler an Werder-Schlussmann Tim Wiese (22.), der sich fünf Minuten danach bei einem direkten Freistoß von Köhler erneut auszeichnete.
Auch nach dem Wechsel behielten die Frankfurter ihre Linie bei und wurden für ihr Engagement mit der Führung belohnt. Nach einem abgewehrten Eckball wurde Pirmin Schwegler auf der rechten Seite schön in Szene gesetzt, die flache Eingabe des Schweizers verwertete Russ per Direktabnahme. Schaaf reagierte auf den Rückstand und beorderte umgehend Pizarro für Rosenberg in die Sturmmitte.
Bremen drückte nun aufs Tempo, ließ in Strafraumnähe aber die nötige Präzision vermissen. Frankfurt verteidigte den Vorsprung aufopferungsvoll und hätte bei mehr Cleverness im Abschluss sogar höher gewinnen können. Bei einem der zahlreichen Konter scheiterte Selim Teber jedoch frei an Nationaltorhüter Wiese.
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