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Unter schwierigsten Rahmenbedingungen akzeptables Ergebnis erreicht - Flugplan bis zum Jahresende stabil gehalten
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Unter schwierigsten Rahmenbedingungen akzeptables Ergebnis erreicht - Flugplan bis zum Jahresende stabil gehalten

Infolge der weltweiten Wirtschaftskrise wird das abgeschlossene Jahr 2009 in der Luftfahrtbranche als das schwierigste Jahr seit Aufnahme der zivilen Luftfahrt in die Geschichte eingehen. Der internationale Verband der Fluggesellschaften (IATA) hatte kürzlich prognostiziert, dass die Airlines durch zurückgehende Fluggastzahlen und geringere Ticketerträge weltweit einen Verlust von über 11 Mrd. US-$ im abgelaufenen Jahr 2009 erwirtschaften würden.

 
Kein Grund zur Sorge: Die Geschäftsführung des Flughafen Münster/Osnabrück blickt optimistisch in die Zukunft.  Vergrößern

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Diese Entwicklung ist im Jahr 2009 an den deutschen Flughäfen, so auch am Flughafen Münster/Osnabrück, nicht vorbeigegangen. Fast alle deutschen Flughäfen haben das Jahr 2009 mit deutlichen Fluggastrückgängen abgeschlossen.

Am Flughafen Münster/Osnabrück wurden 1.388.160 Fluggäste gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von 11,9 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) sank im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent auf 38.752. Der Bereich Luftfracht schlug in 2009 insgesamt 11.957 Tonnen um (- 12,2 %).

Da die Fluggesellschaften in Krisenzeiten dazu tendieren, ihre Angebote in Richtung der größeren Flughäfen zu konsolidieren, fiel der Fluggastrückgang am FMO, so wie auf vielen anderen kleineren Flughäfen, prozentual stärker aus als im Schnitt der deutschen Flughäfen. Im Vergleich zu den westfälischen und niedersächsischen Nachbarflughäfen (Dortmund, Paderborn, Hannover) entwickelten sich die Fluggastzahlen am FMO vergleichbar bzw. besser.

Trotz des allgemeinen Verkehrsrückgangs war es dem FMO bis Ende des abgelaufenen Jahres gelungen, den Flugplan und damit das Streckenangebot zu halten. Unterjährig konnten sogar wichtige neue Destinationen, wie z.B. die Nonstop-Flüge der Blue Wings nach Moskau, hinzugewonnen werden oder auf bestehenden Strecken die Angebotsqualität deutlich verbessert werden, wie z.B.  die Frequenzverdoppelung der Air Berlin nach London. Zu bedauern war, dass zum Jahresende die Verbindung der Fluggesellschaft Regional nach Paris eingestellt wurde. Dennoch hebt sich der FMO mit seinen weiterhin sehr guten Anbindungen an die internationalen Drehkreuze Frankfurt (4 x täglich) und München (bis zu 7 x täglich) weiterhin deutlich positiv von seinen direkten Wettbewerbern ab.

 Ziele übertroffen

Trotz des in Folge des Verkehrsrückgangs in dieser Höhe nicht eingeplanten Umsatzrückgangs von über 2,5 Mio. € wird der FMO seine wirtschaftlichen Ziele, die Ende 2008 durch die Aufsichtsgremien für das Jahr 2009 vorgegeben wurden, nicht nur erreichen, sondern diese sogar deutlich positiv übertreffen. Das Flughafenmanagement hat gemeinsam mit der Belegschaft bereits seit Februar des letzten Jahres mit der konsequenten Umsetzung des Einspar- und Optimierungsprogramms „TuneUp 09“ auf die sich abzeichnende neue Lage reagiert. Unter dem Strich konnte damit nicht nur der Umsatzrückgang vollständig kompensiert, sondern darüber hinaus eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung erreicht werden.

Die Flughafengesellschaft wird die konkreten Zahlen zum wirtschaftlichen Jahresabschluss, wie jedes Jahr, im Frühsommer, wenn der vom Wirtschaftsprüfer testierte und von den Gesellschaftern genehmigte Jahresabschluss vorliegt, präsentieren und dazu Stellung nehmen. Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer wagte schon jetzt einen sehr positiven Ausblick: „Bereits heute können wir ankündigen, dass auch für das Jahr 2009 keine Verluste durch die Flughafengesellschafter übernommen werden müssen. Dies ist nun bereits im 11. Jahr in Folge so.“ Darüber hinaus werde es, so Stöwer, selbst im Krisenjahr 2009 zu einer deutlichen Verbesserung des wirtschaftlichen Ergebnisses gegenüber den Vorjahren kommen. Der FMO befinde sich damit wirtschaftlich weiterhin auf dem im Sommer des letzten Jahres bekannt gegebenen Pfad der wirtschaftlichen Konsolidierung.

"Haben das Beste draus gemacht"

Insgesamt zeigte sich Stöwer mit dem abgelaufenen Jahr „den Umständen entsprechend“ zufrieden. Stöwer sagte: „Es war klar, dass diese Wirtschafts- und Branchenkrise uns als kleineren Flughafen überproportional treffen würde. Dennoch können wir zum Jahresende sagen, dass wir mit der gesamten Flughafenmannschaft das Beste daraus gemacht haben.“ Der FMO habe damit, so Stöwer, auch im abgelaufenen Jahr 2009 seine wichtige regionalwirtschaftliche Rolle wahrnehmen können und biete den vielen Mitarbeitern der Flughafengesellschaft weiterhin sichere Arbeitsplätze und der Region optimale Anbindungen an zahlreiche europäische Destinationen.



 
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