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A 31: Region hat einen Nutzen von 500 Millionen DM

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A 31: Region hat einen Nutzen von 500 Millionen DM

Papenburg/Emden (H.B.).
Das erfolgreiche Engagement von Emsländern, Ostfriesen, Grafschaftern, Osnabrückern und Niederländern für einen schnellen Lückenschluss bei der A 31 zahlt sich offenbar aus. Wie das Verkehrswissenschaftliche Institut der Universität Münster in seinem Gutachten ermittelt hat, kann die Region durch die um zehn Jahre vorgezogene Fertigstellung der Autobahn auf einen wirtschaftlichen Nutzen von rund 500 Millionen DM hoffen.

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Um die Bedeutung der A 31 Bund und Land überzeugend nachweisen zu können, haben die Industrie - und Handelskammern in Ostfriesland, Emsland - Osnabrück, Münster und in Groningen (Kamer vor de Koophandel) im vergangenen Jahr eine Studie bei der Uni Münster in Auftrag gegeben. Wie berichtet, ist das Gutachten inzwischen fertiggestellt und dem Verkehrsministerium in Bonn übergeben worden.

Bei ihren Untersuchungen sind die Fachleute zu dem Ergebnis gekommen, dass durch den vorgezogenen Autobahnbau sich insgesamt ein Nutzen von 500 Millionen DM ergibt: 45 % entfallen auf die Wirtschaft, 55 % auf die Kreise und Städte. "Wir haben das Zahlenwerk des Gutachtens zur Grundlage unserer Berechnungen bei der Leistung der Wirtschaft für die A 31 gemacht", betonte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie - und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, Erhard Hövelbernd.

Für den vorgezogenen Bau der A 31 (Gesamtkosten 420 Mio. DM) bis zum Jahre 2005 leistet die Region einen eigenen Beitrag von 135 Millionen DM, der sich wie folgt zusammensetzt: 45 Mio. DM Landkreis Emsland, 25 Mio. DM Landkreis Grafschaft, 21 Mio. DM die Wirtschaft, 14. Mio. DM Landkreise Leer und Aurich bzw. die Stadt Emden. 30 Mio. DM werden von den Niederlanden erwartet. Die ostfriesische Wirtschaft wird nach internen Absprachen sechs Millionen DM leisten. Eine Million DM bringt das Handwerk, fünf Millionen DM die IHK.

"Die Wirtschaft ist im Wort. Wir werden unseren Anteil erbringen", versicherte Hövelbernd mit Blick auf den großen Nutzen, den die Region vom schnellen Lückenschluss der A 31 zu erwarten hat. Die Kammerführung werde jetzt fleißig Spenden sammeln, der Rest soll in einer Umlage aufgebracht werden.

Der emsländische Oberkreisdirektor Bröring, der das A 31 - Projekt angestoßen und auf den Weg gebracht hat, sieht sich durch das Gutachten der Uni Münster voll und ganz bestätigt. "Ich habe immer gesagt, dass sich dieses Vorhaben auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten rechnet. Die Emslandautobahn wird unserer gesamten Region einen enormen wirtschaftlichen Impuls geben", freute sich der Verwaltungschef über die Ergebnisse des Uni - Gutachtens.

 

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