12.04.2011, 16:18 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Kunstrasenplatz dringend notwendig Neuer Mitgliederrekord beim SV Quitt Ankum

„Hand drauf“: Die neu gewählte Führungsmannschaft : Klaus Menke, Günter Feldmann, Gunther Loch.Foto: Thomas Oeverhaus„Hand drauf“: Die neu gewählte Führungsmannschaft : Klaus Menke, Günter Feldmann, Gunther Loch.Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Seine führende Stellung als mitgliederstärkster Verein in der Gemeinde Ankum hat der Sportverein Quitt auch im Jahr 2010 ausgebaut. Mit exakt 1745 Mitgliedern wurde ein neuer Rekord in der Vereinsgeschichte erreicht, der SV Quitt Ankum gehört damit zu den größten Sportvereinen im Osnabrücker Land.

Dass der Verein und seine zahlreichen Abteilungen boomen, wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung im Quitt-Vereinsheim deutlich. Günter Feldmann, der seit genau zehn Jahren den Verein führt, nutzte die Gelegenheit, sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfen, Betreuern, Trainern, den Sponsoren und nicht zuletzt bei seinen Vorstandskollegen für die engagierte Mitarbeit zu bedanken.

Als Höhepunkte des Jahres 2010 erwähnte der Quitt-Vorsitzende den Ankumer Dorflauf, der Austausch mit der polnischen Stadt Osielsko, der Sportlerball, die Jugendsportwochen und das Franz-Grammann-Pokalturnier mit über 200 Jugendfußballmannschaften.

Auch für das neue Jahr hat sich der Sportverein Quitt Ankum einiges vor die Brust genommen. Sofern die Finanzierung gesichert ist, soll ein neuer Vereinsbus angeschafft werden, außerdem soll ein Rasenplatz im Quitt-Stadion in einen dringend notwendigen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Feldmann sicherte zu, dass die beiden Projekte „auf keinen Fall zulasten der Mitglieder“ gingen oder über Mitgliedsbeiträge finanziert würden.

Bürgermeister Ferdinand Borgmann wies in einem Grußwort auf die überragende Bedeutung des Sportvereins Quitt Ankum, seit Jahrzehnten „füllt der Quitt das Dorf Ankum mit Leben“.

In seinem ersten Finanz- und Kassenbericht konnte Klaus Menke trotz des im Jahr 2008 und 2009 gebauten Umkleidegebäudes von einer soliden Kassenlage berichten. Die umgesetzten Beträge entsprachen der Größenordnung eines kleinen mittelständischen Unternehmens. „Im Jahr 2011 ist die Tilgung des Restdarlehens geplant, damit ist die Erweiterung des Sportlerheims bezahlt und kann finanztechnisch abgehakt werden“, merkte der Finanzfachmann unter großem Applaus an.

Diese Schlussbemerkung griff Günter Feldmann auf, um sich für das Engagement Klaus Menkes zu bedanken, der im vergangenen Jahr zunächst für ein Jahr als neuer Kassierer gewählt wurde. Die anstehende turnusmäßige Neuwahl des Kassierers ergab ein einstimmiges Votum für Menke.

Bei der Neuwahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters konnten sich Günter Feldmann und sein Stellvertreter Gunther Loch über einstimmige Voten der Mitglieder freuen. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde in der Mitgliederversammlung eine moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die im Vergleich zu benachbarten Vereinen unter dem Durchschnitt liegen.


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