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„Er ist sehr verunsichert“ - Egwims Gespräch mit dem Generalvikar
Der nigerianische Pfarrer Dr. Stephen Egwim ist gestern für kurze Zeit nach Osnabrück zurückgekehrt. Nach seinem fluchtartigen Rückzug aus der Kirchengemeinde St. Josef in Wallenhorst-Hollage habe der Geistliche aus Afrika ausschließlich mit Generalvikar Theo Paul sprechen wollen, teilte Bistumssprecher Hermann Haarmann mit.
Unabhängig von dem wenig ergiebigen Gespräch mit Egwim haben nach Angaben von Haarmann weitere Ermittlungen und Gespräche ergeben, dass es neben der Beschimpfung als „Affe aus Afrika“ auch einen Vorfall auf einem Dorffest gegeben habe. Ein Betrunkener habe Egwim aufgefordert, „zurück in den Busch“ zu gehen. Dafür habe sich der Mann inzwischen entschuldigt. Neben den verbalen Entgleisungen sei es zu einer Reihe von Problemen und Missverständnissen gekommen: Bürger hätten geklagt, der Pfarrer sei telefonisch nicht erreichbar, predige zu lange oder halte Termine nicht ein.
Den weiteren Angaben von Haarmann zufolge wird Theo Paul morgen um 17 Uhr in Hollage predigen und sich dabei selbstverständlich auch zu den jüngsten Entwicklungen äußern.





