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Mitfiebern erwünscht

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Mitfiebern erwünscht

Wo heute noch die Säge kreischt, soll in genau zehn Tagen schon der Jubel der Fußballfans erschallen: Neben dem Alando Palais wächst mit Hochdruck eine Erlebniswelt aus dem Boden, in der mehrere tausend Besucher die Spiele der Weltmeisterschaft gemeinsam erleben können. Schon jetzt kann man sich die Atmosphäre vorstellen, wenn in dieser Arena die Fans die Tore der deutschen Jungs bejubeln.

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Alando Palais - Stadion im Bau
Die Fußballarena wächst neben dem Alando Palais in die Höhe: Auf den Tribünen darf mitgefiebert werden, an der offenen Seite werden auf einer 32 Quadratmeter großen Leinwand alle Spiele übertragen.
Foto: Jörn Martens
Die Osnabrück Marketing und Touristik GmbH (OMT) und das Alando Palais hatten bei der Suche nach einem Ort, an dem die Osnabrücker im Kreis vieler Gleichgesinnter die Spiele verfolgen können, zueinander gefunden. "Das ist schon jetzt Gesprächsthema. Ich habe von vielen gehört, dass sie kommen werden. Ungewöhnlich im Vorfeld einer Veranstaltung", freut sich OMT-Geschäftsführer Oliver Mix.

Die OMT kümmert sich um die offizielle Anmeldung des kommerziellen "Public Viewing Events" bei der FIFA, den Erwerb der Lizenz sowie um die Werbung für die Veranstaltung. Refinanziert wird das öffentliche WM-Gucken vom Partner Alando Palais durch den Verkauf von Snacks und Getränken sowie durch Sponsoring.

Was neben dem Alando entsteht, lässt sich nicht einfach so aufbauen wie ein kleines Maidorf. "Die große Leinwand, auf der alle Spiele gezeigt werden, mussten wir schon im Januar 2005 buchen", erzählt Alando-Geschäftsführer Frederik Heede. Sein Arm zeigt in die Luft: In elf Meter Höhe wird der LED-Bildschirm schweben, 32 Quadratmeter ist die Leinwand groß. Vor der sitzen die Fans aber nicht starr und steif wie vor dem Fernseher, sondern sie können in der U-förmigen Arena auf verschieden hohen Ebenen umhergehen, tanzen, Fahnen schwenken, feiern und trinken.

Noch stehen die Säulen und Holzgerüste trist im Regen. Überall wird gehämmert und gesägt. Wo sich jetzt noch ein Sandhaufen türmt, soll in einigen Tagen ein kleiner, aber immerhin ein Meter tiefer Pool für Abkühlung sorgen, wenn die Spannung vor dem Elfmeter zu groß wird. Daneben steht schon eine eigens aus Südtirol importierte Hütte als Zentrum des Biergartens, wenige Meter weiter wird feiner Sand am Haseufer abgeladen.

"Das Wetter ist für uns wichtiger als die Spielpaarung", sagt Heede. Doch auch gelegentliche Schauer sollen der Begeisterung beim gemeinschaftlichen Fußballerlebnis keinen Abbruch tun: Ein 30 Meter großes Dach wird über der Arena schweben.

Bevor auf der Mega-Leinwand der Anstoß zu sehen ist, werden DJs und Animateure dafür sorgen, dass die Fans richtig in Stimmung kommen. Ebenso wie ein Soccercourt und Felder für Beachvolleyball und Beachsoccer.

Einen "Sicherheitseuro" Eintritt wird das Osnabrücker WM-Stadion kosten. "Damit können wir kontrollieren, dass keine Angetrunkenen hereinkommen und niemand seine eigenen Getränke mitbringt. Durch den Euro wird deutlich: Hier ist Privatgelände, und wir können für die Sicherheit sorgen", erläutert Frederik Heede.

Mehr zum Thema:
Homepage des Alando-Palais Osnabrück
Osnabrück spielt Fußball
Fußball-WM im Leinwand-Stadion


 
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