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Fußball-WM im Leinwand-Stadion

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Fußball-WM im Leinwand-Stadion

Die Fußball-WM täglich im XXL-Format: Osnabrücker Fans können alle Spiele der Weltmeisterschaft auf einer 32 Quadratmeter großen Leinwand inmitten eines Fußball-Freizeitparks erleben.

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Die Fußball-Erlebniswelt neben dem Alando-Palais in einer Planungsgrafik.Bild vergrößern
Etwas Vergleichbares hat Osnabrück noch nicht gesehen. "Wir bauen eine riesige Fußball-Erlebniswelt auf, die einmalig in der Region ist", sagt Oliver Mix, Geschäftsführer der Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT). Das überdachte Areal neben dem Alando Palais am Pottgraben bietet Platz für mehrere tausend Besucher.

Der Eintritt wird einen "Sicherheitseuro" kosten, wie der OMT-Chef erklärt. Der Aufwand sei enorm, damit die Fans die Spiele bequem, sicher und stimmungsvoll im Großformat genießen könnten. Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt hätten den Veranstaltern geraten, diesen so genannten Sicherheitseuro als Eintritt zu verlangen. "Im Normalfall erheben wir bei Großveranstaltungen keinen Eintritt. Wir meinen aber, dass der Aufwand den geringen Obolus rechtfertigt", erklärt Mix.

OMT und Alando Palais wollen vom Eröffnungsspiel am 9. Juni bis zum Finale genau einen Monat später "echte Stadionatmosphäre" auf dem knapp einen Hektar großen Gelände schaffen. Auf dem Parkplatz neben dem Alando entsteht eine überdachte Tribüne. Ein 30 Meter großer Schirm wird die Besucher vor Regen schützen. Besonderer Kick: ein flacher Pool. "Wem das Fußballfieber zu Kopf steigt, der kann sich im flachen Wasser eine Abkühlung holen", sagt Mix. Kühle Getränke, heiße Würstchen, kleine und große Snacks wird es überall in Reichweite geben.

Andere Veranstaltungsorte wie zum Beispiel der Schlossinnenhof waren zuvor geprüft und verworfen worden. Das Alando Palais sei eindeutig die beste Wahl, sagt Mix: "Es haben sich zwei gesucht und schließlich zusammengefunden." So kümmert sich die OMT um die offizielle Anmeldung des kommerziellen "Public Viewing-Events" bei der FIFA, den Erwerb der Lizenz und die Werbung. Finanziert wird das Leinwand-Stadion durch Sponsoring und vom Alando Palais, das durch den Verkauf von Speisen und Getränken auf seine Kosten kommen will.

Wer von den Leistungen der Fußball-Profis genug hat, kann sich außerhalb des Alando-Areals der Aktion "Osnabrück spielt Fußball" widmen. Die Neue OZ, Radio ffn, OMT und die Fußballkreise von Stadt und Landkreis Osnabrück rufen die Vereine der Region auf, an der kleinen Parallel-WM teilzunehmen (Details im nebenstehenden Bericht).

Die Anwohner sind in Briefen über die Pläne informiert worden. OMT und Alando werden den Nachbarn im Mai in einer eigenen Informationsveranstaltung die Details vorstellen.

Oliver Mix und Alando-Chef Frederik Heede sind überzeugt, dass das Leinwand-Stadion ein Erfolg wird - es aber ein Restrisiko gibt. Oliver Mix: "Die Stimmung steht und fällt mit dem Wetter und dem Abschneiden der deutschen Mannschaft."

Mehr zum Thema:
Homepage des Alando-Palais Osnabrück
Osnabrück spielt Fußball
Mitfiebern erwünscht in der Alando-Arena


 
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