·
ePaper·
Shop·
Tippspiel
In den ersten beiden Partien gesperrt
Die deutschen WM-Spieler (Folge 23): Mike Hanke –
Stimmungsmache gegen Kuranyi
Karriere: 2000 schloss er sich Schalke 04 an, spielte zunächst in der A-Jugend, wo Trainer Norbert Elgert sein großer Förderer wurde. Sein Bundesligadebüt feierte Hanke im letzten Spiel der Saison 2001/2002, als ihn Huub Stevens beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg zwölf Minuten vor Schluss einwechselte. Angesichts der Konkurrenz von Stürmerkollegen wie Ebbe Sand, Emile Mpenza oder Victor Agali war es für den jungen Spieler jedoch schwer, Fuß zu fassen. Mit Huub Stevens, Frank Neubarth, Marc Wilmots, Jupp Heynckes, Eddy Achterberg und Ralf Rangnick erlebte er in vier Jahren sechs Cheftrainer. Es blieb ihm dennoch überwiegend die Rolle des Jokers. Obwohl bei Schalke nur zweite Wahl, schaffte er den Sprung in die Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er am 8. Juni 2005 über 29 Minuten beim 2:2 gegen Russland in Mönchengladbach. Weil er beim Confed-Cup im Spiel um Platz drei am 29. Juni 2005 wegen groben Foulspiels gegen den Mexikaner Salcido vom Platz gestellt wurde, ist er damit für die ersten beiden WM-Spiele gesperrt. Zur Saison 2005/2006 wechselte er zum VfL Wolfsburg.
Über ihn: „Er ist ein sehr zweikampfstarker Stürmer, der gerne dahin geht, wo es wehtut. Er hat auch den Mut, Risiko zu gehen, also mal ein Dribbling zu suchen oder direkt abzuziehen.“ DFB-Trainer Dieter Eilts.
Zitat: „Die Millionen kann sich Schalke sparen. Wir brauchen keinen Kuranyi, weil wir einen Hanke haben.“ Hanke zum Buhlen von Schalke 04 um Nationalstürmer Kevin Kuranyi.
Persönliches:
Um sich ganz auf den Fußball konzentrieren zu können, verließ Mike Hanke während der Klasse 11 das Gymnasium („Ich habe alles auf die Karte Fußball gesetzt“). Mit seiner Freundin Caroline Gerlich, ehemalige „Miss Hamm“, wohnt er im Wolfsburger Vorort Veltheim.









