Noz
Kontakt

·

ePaper

·

Shop

·

Tippspiel

Startseite

|

Die Weltkarriere des „schönsten Jublers“
Themenseite

Schrift
 Drucken  Versenden Empfehlen auf:      

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 08. Juni 2006 00:00 Uhr


Die Weltkarriere des „schönsten Jublers“

Das deutsche Team (Folge 24 und Schluss): Jürgen Klinsmann
der Bundestrainer aus Kalifornien

– Anzeige – Ihre Anzeige hier



Meistgelesene Artikel








Wurzeln: Als Achtjähriger begann Jürgen Klinsmann seine fußballerische Laufbahn beim schwäbischen Klub TB Gingen/Fils. Er ist der zweite von vier Söhnen eines Bäckermeisters aus Stuttgart-Botnang und erlernte den Beruf seines Vaters, der im vergangenen Jahr verstarb. Den Kontakt zu seiner Familie hat Klinsmann auf seiner Wanderschaft durch Europa stets gepflegt und aufrechterhalten, als er sich längst in Kalifornien niedergelassen hatte.

Nationale Karriere: Nach vier Jahren im Trikot des SC Geislingen wechselte er 1978 im Alter von 14 Jahren zu den Stuttgarter Kickers. Im Frühjahr 1980 absolvierte er drei Spiele im B-Jugend-Nationalteam, wurde aber später erst wieder für die U21 des DFB berücksichtigt. Ab 1981 spielte Klinsmann drei Jahre für den Zweitligisten Stuttgarter Kickers, ehe er zum Ortsrivalen VfB in die Bundesliga wechselte. Bei den Kickers hatte er im letzten Jahr Torjäger-Qualitäten an den Tag gelegt, beim VfB entfaltete er sich vollends und zählte in jedem Jahr zu den treffsichersten Schützen der Liga. Auch in den beiden Jahren beim FC Bayern (1994– 1996) hatte der Spezialist für spektakuläre Tore mit 31 Treffern eine respektable Bilanz vorzuweisen.

Internationale Karriere: Klinsmann war im Ausland stets ein guter und erfolgreicher Repräsentant des deutschen Fußballs, der es allerdings auch immer verstand, lukrative Verträge auszuhandeln. Nach seinem dreijährigen Gastspiel bei Inter Mailand (1989–1992) zog es ihn für zwei Spielzeiten zu AS Monaco, ehe er als bisher einziger deutscher Stürmer in der englischen Premier League richtig Tritt fasste, 1994/1995 für Tottenham Hotspur 20 Treffer erzielte und zum „Spieler des Jahres“ gewählt wurde. Nach seinem Bayern-Intermezzo und einer Stippvisite bei Sampdoria Genua beendete Klinsmann seine Laufbahn 1998 bei eben jenen Hotspurs.

Nationalmannschaft: Deutschlands „schönster Jubler“ („Sports“) debütierte unter Franz Beckenbauer im Dezember 1987 auf der Südamerika-Tour gegen Brasilien und war fortan nicht mehr aus dem Nationalteam wegzudenken. Er stand im Olympiateam, das 1988 in Seoul Bronze gewann, war 1990 eine wichtige Stütze des Weltmeisterteams in Italien (legendär das Holland-Spiel im Achtelfinale als einzige Spitze) und war Kapitän der Mannschaft, die 1996 in England Europameister wurde. Mit dem 108. Länderspiel ging bei der WM in Frankreich (0:3 im Viertelfinale gegen Kroatien) seine Karriere unspektakulär zu Ende. Aufmerksamkeit erfuhr Klinsmann erst wieder, als er 2004 auf Empfehlung von Berti Vogts den Job übernahm, den keiner machen wollte: den des Bundestrainers.

Zitat: „Die Fans haben den Wunsch und die große Hoffnung, dass wir 2006 bei der WM im eigenen Land Weltmeister werden. Das ist auch meine Zielsetzung.“ (Klinsmann bei seinem Amtsantritt als Bundestrainer)

Über ihn: „Gegen Klinsmann kannst du keinen Krieg gewinnen.“ (Ex-Bundestrainer Berti Vogts)

Persönliches: Klinsmann lebt seit 1998 im kalifornischen Huntington Beach. Seine Frau Debbie Chin ist Amerikanerin chinesischer Herkunft; mit ihr hat er Sohn Jonathan (8) und Tochter Laila (5).

 

  Leserkommentare
Schreiben Sie einen Kommentar




Empfehlen auf:  Facebook  Twitter

Thumbnail_0
Biete hier die Schlittschuhe meines Sohnes zum Verkauf. Sie sind 1 Jahr alt und ca. 3mal benutzt. Innen wie aussen...
Thumbnail_0
Bine ist ca. 2 Jahre alt. Hinter ihr liegt ein trauriges Schicksal.Sie hat in der Gruppe gelebt und Hunger und Not...
Thumbnail_0
* Ich betreue Meerschweinchen, Wohnungskatze, Sittich, Hamster, und auch andere...* Betreuungsorte :...






 Zeitungstitel wählen  Schließen

Wählen Sie Ihren Zeitungstitel: