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Tippspiel
Der ewige Comebacker
Die deutschen WM-Spieler (Folge 19): Jens Nowotny –
Zukunft nach der WM ist offen
Freunde und Förderer: Der Karlsruher Langzeit-Trainer Winfried Schäfer ließ ihn mit 18 Jahren in der Bundesliga debütieren. Nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen machte Christoph Daum den 22-Jährigen zum Kapitän. Als Berater und Manager begleitet sein Onkel Hans Georg Bischoff seine Karriere.
Karriere: Nach seinen Lehrjahren beim Karlsruher SC stieg er in Leverkusen zum Spitzenverdiener und Star auf. Er war an den erfolgreichen Bayer-Jahren als souveräner Abwehrchef und Führungsfigur beteiligt. Nowotny erlitt vier Kreuzbandrisse im Knie und kämpfte sich immer wieder zum Comeback: 1991, 2002, 2003 und 2005.
Nationalmannschaft: Obwohl er schon früh als Kandidat galt, gab er erst 1997 sein Debüt; zum Stammspieler wurde er unter Erich Ribbeck 2000. Die WM 2002 verpasste er, bei der EM 2004 nahm ihn Völler in die Stammelf.
Über ihn: „Er hat es seit frühester Jugend gelernt, die Vernunft über die Gefühle zu stellen.“ – Frankfurter Rundschau in einem Porträt.
Über sich: „Ich bin der uninteressanteste Fußballer Deutschlands.“
Besonderes: Als einziger Nationalspieler weiß er nicht, wo er nächste Saison spielt: Nach einem arbeitsgerichtlichen Streit mit Bayer Leverkusen, der im Dezember 2005 per Vergleich beendet wurde, hat er seinen Vertrag fristgemäß gekündigt und ist auf Vereinssuche.
Persönliches:
Er ist ein Familienmensch aus vollem Herzen; mit seiner Frau Michaela hat er zwei Kinder.









