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Tippspiel
Einer mit genug Biss und genug Grips
Die deutschen WM-Spieler (Folge 16): Tim Borowski –
„Morgens bin ich launisch“
Karriere: Als A-Jugendlicher gewann Borowski, der anfangs an der Weser großes Heimweh verspürte und drauf und dran war, Bremen schnell wieder zu verlassen, mit Werder die deutsche Meisterschaft. Zum 4:1-Endspielsieg über den VfB Stuttgart steuerte er einen Treffer bei. Nach zwei Jahren bei den Werder-Amateuren in der Regionalliga gehörte er ab 2001/02 zum Bundesligakader und kam im ersten Jahr gleich auf 25 Einsätze. Konstant gute Leistungen in der U21 des DFB verhalfen Borowski im August 2002 zum Debüt in der A-Nationalmannschaft (2:2 in Bulgarien). Der 1,94 m große Allrounder entwickelte sich fortan zu einem der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Bundesliga und hatte großen Anteil an der Meisterschaft des SV Werder im Jahr 2004. Indes: Zu einem Stammspieler in der Nationalelf wurde er auch nach der Amtsübernahme durch Jürgen Klinsmann nicht, doch immerhin bot er konstantere Leistungen als zuvor unter Rudi Völler. Für die WM im eigenen Land hat er nach einer erneut starken Saison allerdings gute Aussichten.
Über ihn: „Tim hat genug Biss, sich durchzusetzen, aber auch genug Grips, um nicht abzuheben, wenn er es schafft.“ (Werder-Trainer Thomas Schaaf)
Von ihm: „Ich bin morgens launisch, ansonsten offen und ehrlich, bin gerne unter Leuten, sage nicht zu allem Ja und Amen, gute Gegenargumente können auch von mir kommen.“
Persönliches:
Borowski absolvierte in Bremen vor der Profi-Laufbahn die Höhere Handelsschule, ist nach eigenem Bekunden auch am politischen Tagesgeschehen interessiert und befreundet mit der vier Jahre jüngeren Lena Mühlbacher, mit der er in der Nähe des Weserstadions wohnt







