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Fußballstar statt Karriere als Skirennläufer
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Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 17. Mai 2006 00:00 Uhr


Fußballstar statt Karriere als Skirennläufer

Die deutschen WM-Spieler (Folge 7): Bastian Schweinsteiger
Champions League als Meilenstein

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Wurzeln: Bastian Schweinsteiger wurde in Kolbermoor geboren und begann 1990 mit sechs Jahren beim FV Oberaudorf im Inntal, rund fünf Kilometer von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt, mit dem Fußballspielen. Beim TSV Rosenheim wurde er schließlich von den Scouts des FC Bayern entdeckt und 1998 in das Jugendinternat an der Säbener Straße geholt.

Vorbilder: Frankreichs Weltmeisters Zinedine Zidane und der Engländer David Beckham.

Karriere: Im Sommer 2001 gewann er mit dem FC Bayern die deutsche B-Jugend-Meisterschaft; ein Jahr später auch den A-Jugend-Titel. Dabei bereitete der Mittelfeldspieler sämtliche Treffer seines Teams vor. Im gleichen Jahr wurde er bereits auch viermal bei den Amateuren in der Regionalliga eingesetzt. Im November 2002 feierte Bastian als Vertragsamateur dann im Champions-League-Spiel gegen den RC Lens als Einwechselspieler für Mehmet Scholl ein 15-minütiges Debüt. Auch in der Bundesliga gab er wenig später seinen Einstand. Der Durchbruch erfolgte im April 2004. Sein unbekümmerter Auftritt als Einwechselspieler in der Champions League bei Real Madrid wurde zu einem Meilenstein seiner noch jungen Karriere und verschaffte ihm auch international Ansehen.

Besonderes: Bastian war auch ein talentierter Skiläufer. Gemeinsam mit Felix Neureuther zählte er zu den Besten des Bayerischen Skiverbandes und konnte den späteren DSV-Star auch einige Male besiegen. Zu Gunsten seiner Fußballerkarriere verzichtete Schweinsteiger dann aber auf einen Platz im Förderkader des Ski-Verbandes.

Lieblingstrainer: Stefan Beckenbauer, Nachwuchscoach beim FC Bayern München und Sohn von Franz Beckenbauer.

Über ihn: „Wenn er den Ball haben will, verfolgt er seine Gegenspieler unerbittlich, und wenn er ihn am Fuß hat, behauptet er ihn, robust und mit erstaunlichem Geschick.“ Süddeutsche Zeitung.

Sein Motto: „Man darf den Glauben nicht verlieren.“

 

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