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Tippspiel
Modebewusst, frech und abgezockt
Die deutschen WM-Spieler (Folge 6): Lukas Podolski –
„Ein Jahrhundertstürmer“
Vorbilder: Ein bestimmtes Vorbild hat er nicht. Er orientiert sich ganz an sich selbst.
Karriere: Drei Tage vor seinem 17. Geburtstag wurde er am vorletzten Spieltag der Saison 2002/03 erstmals bei den Amateuren in der Regionalliga eingesetzt. Im November 2003 holte ihn Trainer Marcel Koller in die Profitruppe. Er nahm ihn mit ins Trainingslager der Profis, und schon wenig später feierte der junge Angreifer am 22. November gegen den HSV sein Debüt in der Bundesliga.
Vorzüge: Podolski gilt als leidenschaftlicher Fußballer, ist halb Stürmer, halb Mittelfeldspieler und kann ebenso als Sturmspitze wie im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Der 1,80 m große Angreifer verfügt über eine gute Technik, ist schnell, dribbelstark, schussstark, verfügt über den richtigen Riecher und ist vor allem ein humorloser und abgezockter Vollstrecker.
Zitat: „Den Rest muss jetzt der Rudi machen...“ Podolski im April 2004, als er in seinem 15. Bundesligaspiel seinen sechsten Treffer erzielt hatte und den damaligen Teamchef der Nationalmannschaft auf sich aufmerksam machen wollte. Tatsächlich gehörte er zum EM-Kader und wurde in Portugal einmal eingewechselt.
Über ihn: „Lukas ist ein Jahrhundertstürmer.“ Der frühere Bundesligacoach Klaus Toppmöller.
Persönliches:
Der Junge aus bescheidenen Verhältnissen spricht mit den Eltern zu Hause Polnisch. Lukas plappert in Interviews munter drauflos. In seiner Freizeit gehören Internetsurfen und Musikhören (polnischer Hip-Hop und RMD) zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Außerdem unternimmt der als modebewusst geltende Jungstar gerne Shoppingtouren oder geht mit Freunden aus.











10.02.2011
