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Tippspiel
Der „Torwart-Titan“ in einer neuen Rolle
Die deutschen WM-Spieler (Folge 10): Oliver Kahn –
„Etwas ganz Großes“
Karriere: Seinen Stammplatz im Bundesliga-Team des KSC sicherte sich Kahn im November 1990. Gefördert von Winfried Schäfer, wurde er schnell zu einem der besten Keeper im Land. Für damals 4,6 Millionen Mark wechselte Kahn 1994 zum FC Bayern München. Nach der WM 1998 in Frankreich wurde er Nationaltorwart. Die unerwartete Vizeweltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea war zu einem Großteil Verdienst des „Torwart-Titanen“, die Taten des zweifachen Welttorhüters wurden überschwänglich als „Kahnsinn“ gefeiert.
Über ihn: „Nicht ich habe ihn aus dem Bett geholt. Er hat mich Sonntag früh aus dem Bett geworfen, damit ich mit ihm trainiere“ (Vater Rolf Kahn über den – häufig übersteigerten – Ehrgeiz seines Sohnes).
Zitat: „Bei einer Weltmeisterschaft dürfen nicht persönliche Eitelkeiten im Vordergrund stehen. Da geht es um etwas ganz Großes“ (Kahn auf der „Nummer-2-Pressekonferenz am 10. April in München).
Persönliches:
Kahn ist seit 1999 verheiratet, hat mit seiner Frau Simone die beiden Kinder Katharina Maria (7) und David (3). Die Dame an seiner Seite ist derzeit jedoch die TV-Schaffende Verena Kerth.









