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Tippspiel
Musterprofi und Präsident im Ehrenamt
Die deutschen WM-Spieler (Folge 3): Torsten Frings –
Nach nur einem Jahr Bayern zurück zu Werder
Vorbild und Freunde: Wie alle jungen Fußballer zu Beginn der 80er Jahre schwärmte Frings für Diego Maradona. Doch ein konkretes Vorbild hatte der Individualist nicht. Freundschaften entwickelten sich im Laufe der Jahre zu den Torleuten Oliver Kahn und Roman Weidenfeller sowie zum Schalker Nationalspieler Fabian Ernst.
Karriere: Der von zahlreichen Erstligisten umworbene Frings wechselte 1996 aus Aachen zu Werder Bremen, wo er zum Mittelfeldakteur umgeschult wurde. Rudi Völler holte den kampfstarken und vielseitig einsetzbaren Spieler in die Nationalmannschaft, mit der er 2002 Vizeweltmeister wurde. Nach der WM wechselte er zu Borussia Dortmund, ehe kurz vor der EM 2004 der Transfer zum FC Bayern bekannt wurde. Wie schon in Bremen kam er auch in München mit Trainer Felix Magath nicht zurecht. Er wechselte nach einem Jahr zurück nach Bremen, wo er in vertrauter Umgebung zurück zu alter Leistungsstärke fand.
Besonderes: Frings engagiert sich in seiner Heimat für den Kreisligisten SSG Zopp, deren ehrenamtlicher Präsident er ist. Hauptgrund: Zwei seiner Brüder sind dort aktiv.
Zitat: „Es grenzt schon an Faulheit, wenn ich zu Hause bin.“ (Frings über seine eher passive Rolle daheim)
Über ihn: „Er ist ein eminent wichtiger Spieler für das Grundgerüst der Nationalelf. Er gibt immer Vollgas, er ist ein Vorzeigeprofi.“ (Bundestrainer Jürgen Klinsmann)
Persönliches:
Frings lebt in Lilienthal im Norden Bremens. Mit seiner Frau Petra hat er die Töchter Lisa-Katharina und Lena. Er gilt als Freund schneller und wuchtiger Autos, hat einen Ferrari und ein Gelände-Ungeheuer namens „Hummer“.








