16.06.2008, 22:00 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Wettkampfehrgeiz und fröhliches Miteinander

Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz (links) nahm bei den Emslandspielen die Pokalübergabe vor. Fotos: Horst ScholzSamtgemeindebürgermeister Godehard Ritz (links) nahm bei den Emslandspielen die Pokalübergabe vor. Fotos: Horst Scholz

Die Emslandspiele für Förderschulen werden seit 1972 im jährlichen Wechsel des Ausrichters ausgetragen und haben somit das Flair einer Traditionsveranstaltung. So war in diesem Jahr der Paul-Moor-Schule Freren – Förderschule Lernen – die Aufgabe zugefallen, für 400 Schülerinnen und Schüler aus elf Schulen die Voraussetzungen für organisatorisch gut vorbereitete Wettkampfabläufe mit möglichst reibungsloser Abwicklung zu schaffen. Schulleiter Heinz Niemann hat diese Aufgabenstellung mit seinem Kollegium mit Bravour gemeistert. Mit Unterstützung der angereisten Betreuer und vielen weiteren Helferinnen und Helfern und der lobenswerten Disziplin der Schülerinnen und Schüler gelang es, den Zeitplan ohne Hast und Eile umzusetzen. Hinzu kamen noch die guten Wetterbedingungen. Leider konnte bei der Begrüßung von den angemeldeten Ehrengästen nur Hans Georg Diekmann vom Schulträger des Landkreises Emsland vorgestellt werden.

Den Gegebenheiten der Sportplätze und der Waldlandschaft am Waldbad in Freren entsprechend, wurden die nachstehenden sechs Disziplinen Waldcrosslauf, Waldquiz, Schwimmen, Fußball, Völkerball und Pendelstaffeln zum Nachweis sportlichen Leistungsvermögens und naturverbundener Fragen angeboten. Bis zum Mittagessen um 12 Uhr fielen die Entscheidungen im Waldcrosslauf über 1100 Meter für Mädchen und Jungen im Alter bis 14 Jahre und über 2400 Meter im Alter über 14 Jahre. Zum Waldquiz über drei Kilometer mussten fünf Teilnehmer aller Altersgruppen pro Mannschaft an festgelegten Stationen in einem Fragebogen naturverbundene Fragestellungen beantworten. Beim Schwimmwettbewerb kämpften Mädchen und Jungen bis 12 Jahre über 50 Meter und im Alter über 12 Jahre über 100 Meter um die Medaillen.

Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. In der Mittagspause gab es Kartoffelsalat mit Heißwürstchen. Die Wasserbar war ganztägig geöffnet. Die anschließenden Mannschaftswettbewerbe Fußball, Völkerball und Pendellaufstaffeln fanden natürlich besonderes Interesse. Sie wurden von den Mädchen und Jungen, die ihr Einsatzprogramm am Vormittag erledigt hatten, aber auch von den Betreuern lautstark zu Höchstleistungen aufgemuntert. Beim Fußball Jungen und Mädchen bis 14 und über 14 Jahre gingen jeweils zwei Vierergruppen an den Start. Beide Finalspiele mussten durch Neunmeterschießen entschieden werden. Die Pestalozzischule Papenburg durfte sich als Doppelsieger feiern lassen. Beim Völkerball der Mädchen zeigten neun Mannschaften, dass dieses früher so beliebte Freizeitspiel noch nicht ganz in Vergessenheit geraten ist. Bei den abschießenden Pendellaufstaffeln für Jungen und Mädchen bis und über 14 Jahre waren dann noch einmal Schnelligkeit und hohe Konzentration bei der Stabübergabe gefragt. Es folgte dann die Siegerehrung mit Bekanntgabe der erfolgreichen Mannschaften und Einzelkämpfer.

Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Godehard Ritz übernahm die Überreichung von 12 Pokalen, 42 Medaillen in Gold, Silber und Bronze sowie 29 Mannschaftsurkunden. Damit war nach fünf Stunden ein von Fröhlichkeit und sportlicher Gemeinsamkeit geprägtes, gelungenes Sportfest beendet.


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