19.12.2008, 23:00 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Lichtbringer für eine Schwesternstation in Indien

Stolze Lichtbringer: Pfarrer Ernst Pulsfort (Mitte) und das Solarlux-Team mit (von links) Karl-Heinz Kuhlmann, Kerstin Rahe, Herbert und Stefan Holtgreife. Foto: Bärbel Recker-PreuinStolze Lichtbringer: Pfarrer Ernst Pulsfort (Mitte) und das Solarlux-Team mit (von links) Karl-Heinz Kuhlmann, Kerstin Rahe, Herbert und Stefan Holtgreife. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Das 25-jährige Firmenbestehen von Solarlux wirkt noch lange nach. Vor allem in Indien. Solarlux-Chef Herbert Holtgreife über reichte jetzt einen Scheck über 80 000 Euro an Ernst Pulsfort. Der will mit dieser Summe gleich mehrere Projekte in Angriff nehmen.

Seit vielen Jahren engagiert sich die Bissendorfer Firma in der Bartholomäus-Gesellschaft, die insbesondere den Schwesternorden „Helpers of Mary“ unterstützt. Ein guter Anlass, auf diesem Wege weiterzugehen, war das diesjährige Firmenjubiläum. Statt üppiger Geschenke oder Feste wurde um Zuwendungen für die Projekte der Bartholomäus-Gesellschaft gebeten und außerdem die Lichtbringeraktion ins Leben gerufen. Schließlich bringen Wintergärten und Terrassen Licht in die Häuser – mit der Spende nun auch in die Armenviertel am Rande der Metropole Delhi.

Von jedem verkauften Wintergarten oder jeder verkauften Überdachung gingen 25 Euro an die Bartholomäus-Gesellschaft, noch einmal jeweils 25 Euro kamen vom Kundenclub dazu. Mitarbeiter sammelten in den eigenen Reihen, und mit weiteren Aktionen kam die stattliche Summe von 80000 Euro zusammen. Weil jeder neue Wintergartenbesitzer Spender und Lichtbringer ist, gab es als Dankeschön von Solarlux ein Teelicht als Symbol für die gespendete Helligkeit.

Pfarrer Ernst Pulsfort, Gründer und Vorsitzender der Bartholomäus Gesellschaft, reiste gern aus Berlin an, um die große Summe in Empfang zu nehmen, und er nannte sogleich das Projekt, das mit dem Geld realisiert werden könne. Im Slum-Gebiet Khora in der Nähe von Delhi werde eine Schwesternstation der „Marys“ mit Kindergarten und Schule entstehen, außerdem solle dort auch ein Treffpunkt für Slumbewohner aufgebaut werden.

Dass die Hilfe dort genau richtig ist, weiß Herbert Holtgreife aus erster Hand. Er war gerade erst im November nach Indien gereist und hatte in Khora den Grundstein gelegt.


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