29.08.2008, 22:00 Uhr zuletzt aktualisiert vor

„Die Strapazen lohnen sich“

Vertauschte Rollen: Ludger Abeln ließ sich vom Nachwuchs interviewen. Fotos: Lisa GörlachVertauschte Rollen: Ludger Abeln ließ sich vom Nachwuchs interviewen. Fotos: Lisa Görlach

Auf ihrer Radtour durch Niedersachsen machten die NDR-Moderatoren Ludger und Lars in Quakenbrück Station. Die Live-Übertragung im NDR- Fernsehen wurde direkt vom Quakenbrücker Marktplatz gesendet.

In Begleitung von fünf Artländer Spaßrädern erreichten die beiden Moderatoren pünktlich um 17.30 Uhr den Quakenbrücker Marktplatz. Musikalisch begleitet von der Burgmannskapelle, liefen die Spaßräder und einzelne Fahrradfahrer, die sich der Tour angeschlossen hatten, in die Stadt ein. Aus Gehrde und Badbergen kommend, hatten sich die Räder am Draisinenbahnhof getroffen. Vorher stiegen die Badberger Fußballerinnen Sinah Katzer und Jana Willmeyer auf das Konferenzrad der Moderatoren auf.

Nach der Einfahrt und der Begrüßung des NDR-Teams verließen der Fernsehmoderator Abeln und der Radiosprecher Cohrs den Sendeplatz für einige Zeit, um nach der langen Tour eine kurze Pause einzulegen und den Ablauf der späteren Sendung zu besprechen.

Erst ab 19 Uhr wurde es dann wieder richtig spannend auf dem Marktplatz. „Wir proben jetzt die Live-Übertragung“, erklärte Abeln den Zuschauern, und dann folgte das Gespräch mit Ivonne Hafer und Susann Groneweg aus Hüde, die den ganzen Tag mit Lars und Ludger auf dem Rad verbracht hatten.

Dabei wurde dann gleich das Grölen und Klatschen geübt, das aufbrausen sollte, wenn einer der NDR-Männer „Quakenbrück“ aussprach. Bald hieß es: „10 Minuten, dann sind wir drauf.“ Die Konzentration im Fernsehteam stieg, und auch die Zuschauer warteten gespannt auf ihren Jubeleinsatz. Bei der Live-Schaltung klappte alles wie geprobt: Ein tosender Jubel brach aus, als die Stadt im Artland erwähnt wurde.

Die Moderation endete in dem einzigartigen Piratenschiff, das im Anschluss sogar noch von den beiden Moderatoren und den Bürgermeistern Scholz, Becker und Katzer getauft wurde. Am Ende nahmen sich die Moderatoren Zeit für Autogramme und Gespräche mit den Zuschauern. Die große Radtour ist eine anstrengende Angelegenheit, waren sich die Moderatoren einig. „Während der Fahrt machen wir keine Pausen, sonst könnten wir die Strecken von bis zu 60 Kilometern pro Tag gar nicht bewältigen.“ sagte Ludger Abeln. „Die Strapazen lohnen sich jedoch, denn die Reaktionen der Zuschauer sind wirklich toll: Die Leute freuen sich, wenn wir vorbei- kommen. Es werden Fahnen gehisst und Musik gespielt.“ fügte Abeln an.

Auch die Zuschauer in Quakenbrück freuten sich. „Wir haben uns heute extra mit unserem Kegelklub „Dufte Bienen“ getroffen, um uns das Geschehen live in unserer Stadt anzusehen. Bisher haben wir die Fahrradtour ja im Fernsehen verfolgt. Es ist toll, dass der NDR auch im Artland Station macht und die Region wieder im Fernsehen gezeigt wird“, erzählte Kegelmutter Margret Ludwig.

Am Samstag endet die Fahrradtour durch Niedersachsen am Hafen in Ditzum. Dann haben die Moderatoren mit Hilfe von unzähligen Zuschauern innerhalb von einer Woche eine Strecke von 480 Kilometern absolviert. Zu sehen ist die Tour um 19.30 Uhr als Teil des Magazins 19.30 Niedersachsen im NDR.


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